Beton- und Stahlbetonbau 99, Heft 3

Bewehrungsüberdeckung

Die Bestimmung der Bewehrungsüberdeckung dient der zerstörungsfreien Ermittlung des Abstands zwischen der Betonoberfläche und der Bewehrungen.

Die Bestimmung der Bewehrungsüberdeckung dient der zerstörungsfreien Ermittlung des Abstands zwischen der Betonoberfläche und der Bewehrungen. Die Bewehrungsüberdeckung ist ein entscheidender Faktor für den Korrosionsschutz und die Dauerhaftigkeit von Stahlbetonkonstruktionen.

Die Messung erfolgt mit speziellen elektromagnetischen Messgeräten, wie beispielsweise dem Ferroscan von Hilti. Diese ermöglichen die präzise Bestimmung der Bewehrungslage und der vorhandenen Betonüberdeckung, ohne Eingriffe in das Bauteil vorzunehmen.

Für die korrekte Bestimmung der Bewehrungsüberdeckung ist die Kenntnis des Bewehrungsdurchmessers erforderlich. Da dieser mit dem Messverfahren nicht eindeutig bestimmt werden kann, wird zur Verifizierung in der Regel ein lokales kleines Spitzsondage durchgeführt. Dadurch kann der tatsächliche Bewehrungsdurchmesser ermittelt und die berechnete Überdeckung entsprechend präzisiert werden.

Die Ermittlung der Bewehrungsüberdeckung wird insbesondere im Rahmen von Zustandsuntersuchungen, Qualitätskontrollen und Bauwerksprüfungen durchgeführt.

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