Bewehrungsortung
Die Bewehrungsortung dient der zerstörungsfreien Lokalisierung von Bewehrungen, Spanngliedern und anderen metallischen Einbauteilen in Betonbauteilen.
Die Bestimmung des AAR-Restquellmasses dient der Beurteilung des verbleibenden Quellpotenzials von Beton, der durch die Alkali-Aggregat-Reaktion (AAR) g…
Die Bestimmung des AAR-Restquellmasses dient der Beurteilung des verbleibenden Quellpotenzials von Beton, der durch die Alkali-Aggregat-Reaktion (AAR) geschädigt sein kann. Die Untersuchung liefert wichtige Informationen darüber, ob die Reaktion noch aktiv ist und mit weiteren Schädigungen infolge Quellung zu rechnen ist.
Für die Prüfung werden Bohrkerne aus dem Bauwerk entnommen und unter definierten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen gelagert. Durch die kontinuierliche Messung der Längenänderungen kann das verbleibende Quellpotenzial des Betons gemäss SIA 262/1 Anhang L bestimmt werden. Die Prüfdauer beträgt in der Regel fünf bis sechs Monate.
Die Untersuchung wird insbesondere im Rahmen von Zustandsuntersuchungen von Bauwerken mit Verdacht auf Alkali-Aggregat-Reaktion durchgeführt. Die Messergebnisse ermöglichen eine Beurteilung der zukünftigen Schadensentwicklung und unterstützen die Abschätzung der langfristigen Dauerhaftigkeit des Bauwerks.
Zustandsuntersuchungen
Die Bewehrungsortung dient der zerstörungsfreien Lokalisierung von Bewehrungen, Spanngliedern und anderen metallischen Einbauteilen in Betonbauteilen.
Die Bestimmung der Bewehrungsüberdeckung dient der zerstörungsfreien Ermittlung des Abstands zwischen der Betonoberfläche und der Bewehrungen.
Beton- und Stahlbetonbau 99, Heft 3Die Bestimmung der Bohrkerndruckfestigkeit dient der direkten Ermittlung der Druckfestigkeit von Beton in bestehenden Bauwerken.
SN EN 12504-1Die Bestimmung des Chloridgehalts dient der Ermittlung der im Beton vorhandenen Chloridkonzentration.
SN EN 14629