SN EN 14630 Akkreditiert (SAS)

Karbonatisierungstiefe am Bohrkern

Die Bestimmung der Karbonatisierungstiefe dient der Beurteilung des Fortschreitens der Karbonatisierung in Betonbauteilen.

Die Bestimmung der Karbonatisierungstiefe dient der Beurteilung des Fortschreitens der Karbonatisierung in Betonbauteilen. Durch die Karbonatisierung wird der pH-Wert des Betons reduziert, wodurch die schützende Passivschicht der Bewehrungen verloren gehen kann und das Risiko einer Bewehrungskorrosion steigt.

Für die Untersuchung werden Bohrkerne aus dem Bauwerk entnommen und die Bruch- oder Schnittflächen mit einem geeigneten Indikator, in der Regel Phenolphthalein, behandelt. Anhand des Farbumschlags kann die Tiefe der karbonatisierten Zone bestimmt und mit der vorhandenen Bewehrungsüberdeckung verglichen werden.

Die Untersuchung wird insbesondere im Rahmen von Zustandsuntersuchungen, Dauerhaftigkeitsbewertungen und Korrosionsanalysen durchgeführt. Die Messergebnisse ermöglichen eine Beurteilung des Korrosionsrisikos der Bewehrungen sowie eine Abschätzung der verbleibenden Dauerhaftigkeit des Betonbauteils.

Weitere Prüfungen in diesem Bereich

Zustandsuntersuchungen

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AAR-Restquellmass

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SIA 262/1 Anhang L

Bewehrungsortung

Die Bewehrungsortung dient der zerstörungsfreien Lokalisierung von Bewehrungen, Spanngliedern und anderen metallischen Einbauteilen in Betonbauteilen.

Bewehrungsüberdeckung

Die Bestimmung der Bewehrungsüberdeckung dient der zerstörungsfreien Ermittlung des Abstands zwischen der Betonoberfläche und der Bewehrungen.

Beton- und Stahlbetonbau 99, Heft 3