Radarverfahren

Mit dem Radarverfahren lassen sich innere Strukturen von Betonbauteilen zerstörungsfrei untersuchen und darstellen.

Mit dem Radarverfahren lassen sich innere Strukturen von Betonbauteilen zerstörungsfrei untersuchen und darstellen. Dabei werden elektromagnetische Wellen in das Bauteil eingestrahlt und die reflektierten Signale ausgewertet.

Anhand der Reflexionen und Laufzeiten der Radarwellen können verschiedene Bauteilmerkmale präzise erkannt werden. Dazu gehören Bewehrungen, Spannglieder, Kabelkanäle, Einbauteile sowie Hohlräume und Schichtgrenzen innerhalb des Bauteils.

Darüber hinaus liefert das Radarverfahren wertvolle Informationen über die Bauteilgeometrie und mögliche Unregelmässigkeiten im Bauwerksinneren. Anomalien im Reflexionsverhalten können Hinweise auf Hohlstellen, Kiesnester und Entmischungen liefern. In diesem Zusammenhang eignet sich das Verfahren besonders zur grossflächigen Erfassung von Feuchtigkeitsunterschieden innerhalb von Bauteilen.

Die präzise Lokalisierung von Bewehrungen, Spanngliedern, Leitungen und weiteren Einbauteilen ermöglicht die sichere Planung von Bohr-, Säge- und Rückbauarbeiten und trägt dazu bei, Beschädigungen am bestehenden Bauwerk zu vermeiden.

Weitere Prüfungen in diesem Bereich

Zustandsuntersuchungen

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AAR-Restquellmass

Die Bestimmung des AAR-Restquellmasses dient der Beurteilung des verbleibenden Quellpotenzials von Beton, der durch die Alkali-Aggregat-Reaktion (AAR) g…

SIA 262/1 Anhang L

Bewehrungsortung

Die Bewehrungsortung dient der zerstörungsfreien Lokalisierung von Bewehrungen, Spanngliedern und anderen metallischen Einbauteilen in Betonbauteilen.

Bewehrungsüberdeckung

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Beton- und Stahlbetonbau 99, Heft 3